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Russland- Tournee 2011 |
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Tagebuch |
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Michael (JOMI) vor dem Tourbus ( Nobel,nobel! ) |
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Michael (JOMI) und Alexander beim plaudern im Tourbus |
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Montag, 10.10.2011 Zum Glück haben wir für heute Nachmittag noch einen Flug bekommen. Unser Busfahrer holte uns um 03:30 Uhr ab, nachdem wir die Koffer in der Aufbewahrung abgegeben haben und brachte uns zu Alexander nach Hause. Um 11:30 Uhr fuhren wir mit der Metro und dem Flughafenexpress wieder an den Flughafen. Dort haben wir beim russischen Konsulat dann unser Visum bekommen. Danach hiess es wieder Gepäck abholen, einchecken und ab durch die Sicherheitskontrollen. “ letzter Aufruf für die Passagiere nach Frankfurt ” - und wir waren noch am Schuhe wieder anziehen. Rein in den Flieger, Türe zu und ab in die Luft. Alles ein gehetze, keine 5 Minuten ruhe, keinen Kaffee... Um 17:50 Uhr landetet wir in Frankfurt und erlebten zum ersten Mal, dass unser Gepäck schon da war. Melanie holte uns ab und wir gingen zuerst in unser Stammcafé um gemütlich eine Tasse Kaffee zu trinken und ein Stück deutschen Käsekuchen zu geniessen. Das war lecker!!! Gegen 22:30 Uhr kamen wir endlich zu Hause an und haben viel zu erzählen :-)
Sonntag, 09.10.2011 Um 9 Uhr im Theater eingetroffen hatten wir zum Glück genug Zeit um alles einzurichten und aufzubauen. JOMI und Alexander geben gerade ihre letzte Pressekonferenz. Dann geht es in den Workshop. Heute ist die letzte Vorstellung. Alles in allem haben wir gut gearbeitet und ich denke das diese Russland- Tournee ein voller Erfolg war. Das Publikum hat JOMI und seine stille Kunst der Pantomime kennen und lieben gelernt. Sie warten alle darauf, dass wir wieder kommen. Heute Abend geht unser Flieger und wir freuen uns schon auf zu Hause. Seid alle ganz herzlich gegrüßt. Auf ein baldiges Wiedersehen. Tja, zu früh gefreut!!! Wir haben leider wegen Stau unseren Flieger verpasst und sitzen nun in Moskau fest. Der nächstmögliche Flug geht morgen um 16:30 Uhr. Was tun? Erst mal versuchen unser Visum zu verlänger. Das klappt, aber erst morgen früh um 8 Uhr. Flug buchen. Das klappt auch. Gepäck verstauen? mal sehen … Schlafen? Mal sehen … Essen? Mal sehen. Es ist jetzt 00:30 Uhr und ich melde mich morgen früh nochmal. Denkt an uns ;-) Samstag, 08.10.2011 Um 7 Uhr im Moskau am Bahnhof gelandet, bekamen wir gleich einen Zug nach Tver. Dort kamen wir gegen 9:30 Uhr an und fuhren mit dem Taxi ins Hotel und gingen hier um die Ecke etwas frühstücken (11:30). Ich glaube, dass wir den Rest vom Tag frei haben, aber dies kann sich stündlich ändern. Mal abwarten. Wie gesagt: es änderte sich und wir mussten gleich los, da um 14 Uhr die Jubiläumsfeier der Gehörlosen- Vereinigung begann. Dort machten wir Werbung für die Vorstellung morgen und schauten uns das Programm an. Am Ende des Programmes sagten sie noch kurz an, dass JOMI morgen einen Workshop und eine Vorstellung gibt. Danach waren wir essen und bummelten durch die Stadt. Wir müssen noch ein wenig umpacken, da wir ja morgen Abend wieder nach Hause fliegen. Ich hoffe nur, dass unser Tourbus morgen früh pünktlich da ist, in ihm ist nämlich das Theatergepäck. Außerdem hoffen wir, dass „unser“ Fahrer kommt und uns zum Flughafen bringt!!! Auf den letzten Tag in Russland werden wir heute noch ein wenig feiern. Freitag, 07.10.2011 Heute fahren wir um 8 Uhr los nach Woronesch. Ca. 650 Km südlich von Moskau. Dort haben wir dann wieder Workshop, Pressekonferenz und Auftritt und fahren nach dem Essen wieder nach Moskau zurück. Von dort aus fahren wir mit dem Zug nach Twer, dass etwa 3 Std. nordwestlich von Moskau liegt. Dort werden wir erst am 09. Oktober Vorstellung haben bevor wir nach Hause fliegen. Wir grüßen Euch alle recht herzlich. Leider steckten wir im Stau kurz vor Woronesch, so dass wir erst um 16:20 Uhr dort eintrafen. Die Teilnehmer warteten schon auf uns und JOMI startete gleich mit dem Workshop. Während dessen bereitete ich die Bühne vor und stellte die Ausstellung auf. Danach hieß es nur noch schminken und rauf auf die Bühne. Die Zuschauer waren begeistert und wollten danach natürlich wieder Fotos und Autogramme. Nach dem packen gingen wir etwas essen und starteten um 23 Uhr in Richtung Moskau. Donnerstag, 06.10.2011 Um 9 Uhr gingen wir ins Kulturzentrum, um die Requisiten und Kostüme zu packen und brachten sie ins Hotel. Danach hatten wir ruhe bis uns der Bus um 16 Uhr abholte und in das Institut für Theater und Kultur brachte, indem JOMI schon vor 2 Jahren seinen Workshop hielte. Die Presse kam gegen 18 Uhr und machte ein TV-Interview mit JOMI. Danach kamen die Gehörlosen- Theaterstudenten zum Workshop. Teilweise waren sie vor 2 Jahren auch schon dabei. Mittwoch, 05.10.2011 Nach einem reichhaltigen Frühstück trafen wir uns um 13:30 Uhr mit einer Journalistin und unserer Dolmetscherin Katja, die uns vor 2 Jahren schon begleitet hat um ein Interview zu geben. Danach ging es ins Kulturzentrum zum Aufbau usw. Leider fiel die Pressekonferenz aus, mangels Presse. Sie wurde auf morgen verschoben vor dem Workshop. Die Vorstellung nahte und alles war gut vorbereitet. Ein fast ausverkauftes Haus mit ca. 750 begeisterten Zuschauern. Fast 2 Stunden Soloabend mit einer kurzen Pause vergingen wie im Flug. Danach waren wir zu einem Buffet eingeladen und konnten mit vielen Leuten plaudern und den Abend ausklingen lassen. Ein erfolgreicher Tag. Dienstag, 04.10.2011 Sind doch in einem anderen Hotel in Moskau untergekommen um 4 Uhr morgens. Um 12 Uhr trafen wir uns bei Alexander und fuhren dann in das geplante Hotel. Dort gab es Schwierigkeiten, da das Hotel in Lipetsk uns nicht ordnungsgemäß hat registrieren lassen und das kann sehr unangenehm werden. Bevor das nicht geklärt ist, können sie uns nicht einchecken. Die Rezeption telefonierte mit dem Hotel in Lipetsk und sagte uns, dass sie jetzt erst dem Amt für Registrierung in St.Petersburg faxen muss und die Kollegin zur Polizei gehen muss um das ganze zu klären. Es sei aber kein Problem erklärte mir die freundliche Dame an der Rezeption in englisch, es würde halt nun etwas dauern. Nach ca. 1 ½ Stunden haben wir unser Gepäck erst mal untergestellt und sind ins Kulturzentrum um die Bühne zu besichtigen. Danach gingen wir wieder ins Hotel, dass gerade um die Ecke des Kulturzentrums ist und bekamen die erfreuliche Nachricht, dass jetzt alles in Ordnung sei und wir in unser Zimmer dürfen. UFF Montag, 03.09.2011 Um halb 9 Uhr trafen wir uns wieder bei Alexander zum Frühstück und warteten auf unseren Bus, der im täglichen Stau steckte. Zu unserer großen Überraschung kam unser Lieblingsfahrer wieder und wir fuhren gegen 11 Uhr ab in Richtung Smolensk. Wenn wir gut durch den Moskau-Stau kommen werden wir in ca. 4 Stunden dort sein. Ein bisschen spät, da wir lieber alles in Ruhe vorbereiten wollten, so müssen wir uns halt trennen und jeder seinen Aufgaben nachgehen. (Ich hoffe man spricht englisch) Man spricht sogar etwas Deutsch. Um 16:15 Uhr fanden wir endlich das Theater. Dort gab es einige Schwierigkeiten mit der Technik und dem ganzen drumherum. Aber schließlich sind wir ja Profis und haben alles schnell und gut gemeistert. Die Vorstellung war gut. Die Provinz hat so etwas noch nicht gesehen und das Publikum war anfangs noch sehr kritisch. Doch sie lernten schnell und das Eis war gebrochen beim „Jungen Vater“. Danach freuten wir uns auf das Hotel, doch….. zufrüh gefreut! Sie wollten uns nicht aufnehmen obwohl im Vorfeld schon alles fest war. Da Michael, unser Fahrer und ich den Bus schon komplett ausgeladen hatten, durften wir wieder alles laden. Jetzt ist es schon zu spät um in einem anderen Hotel einen Vertrag zu machen, deswegen fahren wir nach Moskau wieder zurück und gehen in das Hotel, in dem wir für morgen schon gebucht sind. Na dann, gute Nacht und gute Fahrt. Sonntag, 02.10.2011 Nach knapp 6 Stunden Schüttelfahrt kamen wir wieder in Moskau an und mussten unser gesamtes Gepäck in den 5 Stock befördern. Nach dem Abendessen bei Alexander und Familie zogen wir um in das ca. 10 Minuten entfernte Hotel, in dem wir übernachteten. Samstag, 01.10.2011 Heute sammelten wir unsere Kräfte bei dem mühsam zusammen gewählten Frühstück und und fuhren um 12 Uhr ins Kulturzentrum. Ein sehr großes und schönes Kulturzentrum, dass sogar Behindertengerecht gebaut wurde. Es war sehr modern ausgestattet und wir konnten alles nach und nach aufbauen und einrichten.
Im Workshop kamen viele Schüler der Gehörlosenschule und hatten viel Spaß beim üben.
Die Vorstellung war sehr gut besucht und ist gut angekommen. Die Technik war auch fast perfekt und die Techniker sehr fit.
Danach gab es noch zahlreiche Interviews und Gespräche mit neuen Ideen. Ein Journalist schrieb Alexander am Abend noch, dass er sehr begeistert war von der Vorstellung und bedankte sich für alles.
Beim Abendessen gab es Probleme, da das Restaurant zu war (21 Uhr), doch Alexander hat das gut umgebucht und wir konnten nebenan im Restaurant aus Usbekistan sehr gut essen und uns stärken. Morgen früh fahren wir wieder für einen Tag nach Moskau, da wir den Bus wechseln müssen und fahren übermorgen nach Smolensk. Freitag, 30.09.2011 Heute fahren wir um 12 Uhr wieder ins Theater unser Gepäck holen, danach direkt nach Lipetsk. Fahrzeit ca. 2 Std. Zuvor besichtigten wir noch eine große Kirche und machten eine kleine Stadtrundfahrt. Im Hotel angekommen konnten wir den Tag genießen. Ganz herzliche Grüße an Euch alle. Donnerstag, 29.09.2011 Wir mussten doch in Moskau bleiben, da wir keinen Bus hatten. Um 7:30 Uhr sind wir abgefahren und hoffen, dass wir die 450 Km gut und schnell hinter uns bekommen. Dann müssen wir gleich in die Arbeit springen. Die Fahrt war sehr anstrengend und „holperisch“. Um 13:30 angekommen wurden wir von den beiden Chefs des sehr schönen Theaters mit Kaffee und Gebäck empfangen. Danach ging es schlag auf schlag und jeder verrichtete seine Arbeit, worin wir ja schon Rutine haben. Der Workshop lief sehr gut. Die Kids waren begeistert. Die Vorstellung war total ausverkauft. Sogar an den Seiten stellen sie noch Bänke dazu.
Danach wieder ein Ansturm auf die Bühne.
Ein toller Abend mit vielen neuen JOMI Fans. Unser Hotel war schwer zu finden, doch Alexander und unser Busfahrer sind einfach die Besten. Nach dem Abendessen sind wir so gegen 0 Uhr zur Ruhe gekommen. Mittwoch, 28.09.2011 6 Uhr Frühstück! 7 Uhr Abfahrt nach Moskau! Dort warten wir bis 19 Uhr, bis unser erster Tourbus kommt. Dann fahren wir nach Tambow. Ganz schön anstrengend! Dienstag, 27.09.2011 Sind um 8 Uhr losgefahren, mit unserem Ersatzfahrer, der leider sehr faul ist und keinen Finger krumm macht um zu helfen das ganze Gepäck zu laden. Gegen 12 Uhr kamen wir in Vladimir an und legten gleich los mit dem Aufbau und Einrichten. Man spricht Englisch, so konnte ich während des Workshops alleine mich verständigen.
Unsere schwarzen Hintergrundvorhänge brauchten wir heute und die Bühnenbildnerin hatte so ihre Schwierigkeiten, diese aufzuhängen, da keine Schnüre dran waren. Sie hat es allerdings gut hinbekommen.
Beim Abbau merkte ich,dass sie mit Büroheftklammern zusammen getackert waren so ca. alle 5 cm Nun denn, jetzt haben wir im Bus wieder was zu tun. Die Vorstellung lief reibungslos ab und die JOMI Fans belagerten ca. eine Stunde danach die Bühne.
Um 22:30 Uhr kamen wir ins Hotel und gingen essen. Ein gelungener Tag!!! Montag, 26.09.2011 Sind heute morgen um 7 Uhr in Moskau angekommen und bleiben bis morgenfrüh um 7 Uhr. Dann fahren wir nach Vladimir. Von dort melden wir uns wieder. Liebe Grüße. Sonntag, 25.09.2011 Heute sind wir nicht in die Kirche Nach dem Frühstück packten wir wieder die Koffer und luden den Bus. Dann fuhren wir ins Theater in der Universität von Belgorod. Dort konnte ich endlich mal rechtzeitig die Ausstellung und den Workshop vorbereiten.
Der Workshop wurde verschoben auf 15 Uhr, damit die Kinder auch die Vorstellung sehen können. Wir hatten also genügend Zeit um alles vorzubereiten.
Sogar die Technik war schnell eingestellt und mit den verschiedenen Technikern besprochen. Ein sehr nettes und hilfsbereites Team!!! Die Vorstellung kam sehr gut an – standing ovations – und anschließend wieder ein Ansturm auf JOMI und seine Autogramme.
Als alles wieder eingepackt war, gingen wir essen und fuhren dann um 23 Uhr los nach Moskau. Samstag, 24.09.2011 Heute haben wir frei!!! Ein ruhiger Tag, um etwas zu sich zu finden, was auch dringend nötig ist. Am Nachmittag gingen wir spazieren und besuchten ein Museum der Stadt, das neben dem Standesamt liegt. So viele Brautpaare habe ich noch nicht gesehen auf einmal. Im Park gegenüber war ein Pavillon in der eine Blaskapelle spielte. Eine riesen Menschenmenge, die meisten Senioren, tanzten und feierten. Sie treffen sich am Wochenende zum Tanz und um sich zu unterhalten. Eine tolle Sache. Am Abend speisten wir gemütlich zusammen und ließen den freien Tag ausklingen. Freitag, 23.09.2011 Heute findet der Workshop in der Gehörlosenschule von Kursk statt. Nach einer strengen Kontrolle durch den Wachmann (der uns gar nicht traute) am Eingang durften wir dann doch vor bis zur Direktorin. Die ganze Belegschaft (außer dem Wachmann) und die Kinder freuten sich über unseren Besuch. Nach einer knappen halben Stunde füllte sich die Aula immer mehr. Mit Begeisterung verfolgten sie den Workshop.
Anschließend fuhren wir ins Theater. Dort musste alles ziemlich schnell gehen mit der Besprechung mit den Technikern, da um 15 Uhr noch ein Konzert stattfand.
Es kamen viele Kinder aus der Schule am morgen und auch aus dem Waisenhaus. Die Konzertprobe war natürlich wieder das Highlight.
Anschließend gingen wir im Hotel essen und fuhren um 23 Uhr los nach Belgorod. Es waren knapp 2 Stunden Fahrt bis zum nächsten Hotel. Die 10. Vorstellung geschafft!!! Donnerstag, 22.09.2011 Nachdem wir gefrühstückt hatten und das Gepäck im Theater abgeholt haben, fuhren wir los nach Kursk. The same Procedure einchecken, ausladen, auspacken. Wir dürfen nichts im Bus lassen, da es zu unsicher wäre, falls der Bus aufgebrochen wird. Unser Busfahrer, dem ich hiermit ein großes Lob aussprechen möchte, passt immer genau auf, wartet oft geduldig stundenlang auf uns; außerdem ist er ein sehr guter Fahrer und auch immer freundlich und hilfsbereit. Vielen Dank !!! Eine kleine Stadtrundfahrt machten wir und versuchten, den halben freien Tag zu genießen. Mittwoch, 21.09.2011 Alles in bester Ordnung. Heute haben wir die hälfte geschafft !!!!!!!!!!!! Dafür gibt es nur Bilder
Herzliche Grüße von uns dreien. Dienstag, 20.09.2011 Wir haben um 11 Uhr gefrühstückt und sind anschließend ins Theater gefahren, um das Theatergepäck abzustellen und zum besichtigen. Wieder ein sehr schönes Theater mit Balkonen und Kronleuchtern. Hier werden wir denke ich keine Probleme haben mit der Beleuchtung.
Aufbauen können wir erst morgen, da heute noch eine andere Vorstellung ist. Für uns ist heute nichts weiter geplant. Haben 2 wunderschöne Kirchen besucht, bei denen der Bilder-Altarraum aus Holz gebaut wurde. In den bisherigen Kirchen waren diese aus Gold. Leider haben wir hier kein Internet, so dass ich Euch das Tagebuch erst später senden kann. Montag, 19.09.2011 Heute Morgen müssen wir wieder die Koffer packen, da wir direkt nach der Vorstellung und dem Essen weiter fahren nach Orjol und bleiben dort bis zum 22.09. Im Theater angekommen ging es wieder Ruck-Zuck an die Arbeit, worin wir schon Rutine haben. Das Beleuchtungspult müsst ihr gesehen haben. Ich glaube das ist noch von 1724. Habe mich kaum getraut es anzufassen
Zum Workshop kamen sage und schreibe 135 Leute!!! Es war fast unmöglich sie alle zu unterrichten.
Die Vorstellung ist auch super gelaufen. Alexander musste beleuchten, da wir uns absolut auf diesem Pult nicht auskannten und kaum Zeit für eine Probe war. Dann konnte er dem Beleuchter immer sagen was und wann das Licht angehen soll. (Ein dickes Lob an Alexander ) Dafür habe ich die Hinterbühne übernommen mit der Musik, PowerPoint und den Kulissen. Anschließend waren wir noch bei einem Zauberer eingeladen, den Alexander auch gut kennt.
Nach dem Essen fuhren wir so gegen 00:00 Uhr los nach Orjol. Um 03:30 angekommen, checkten wir im Hotel ein, was eine gute Stunde dauerte. Dann unser ganzes Gepäck ausgeladen und auf die Zimmer verteilt. Völlig gerädert sind wir dann zu Bett. Sonntag, 18.09.2011 Heute morgen sind wir, wie es sich am Sonntag gehört, in die Kirche. Eigentlich zum besichtigen; da aber gerade Messe war, konnten wir diese miterleben und fühlten, wie intensiv diese Messe gelebt wird. Ganz anders als bei uns. Nach der Messe holten wir Alexander im Hotel ab und fuhren los in Richtung Thula. Nach knapp 2 Stunden Fahrt kamen wir an und checkten zuerst im Hotel ein, danach ab ins Theater, die Koffer abstellen und besichtigen. Ein sehr altes Theater, wie ich meine selten in Gebrauch. Aber ich denke JOMI wird es aus dem Dornröschenschlaf erwecken. Ein ruhiger Abend zum Email schreiben. Samstag, 17.09.2011 Heute morgen sind wir in die Philharmonie gefahren (gerade um die Ecke). Der Empfang war sehr herzlich und es ging auch schon los mit organisieren, aufbauen und besprechen. Die Ausstellung war schnell aufgebaut; der Workshop fand auf der Bühne statt, so dass ich warten musste bis ich mit den Technikern einleuchten konnte. Das Fernsehen kam zur Pressekonferenz, bei der wir leider keinen Dolmetscher hatten. Dank der internationalen Gebärdensprache gelang es uns doch eine klasse Konferenz hinzulegen und Kaluga genügend Informationen zu geben über JOMIs Arbeit und dem sozialen Projekt von Alexander. Die Zeit war knapp zum einleuchten, deswegen war ich nicht zufrieden mit der Beleuchtung. Das Publikum merkte aber hoffentlich nichts und war vollauf begeistert, was man am andrang nach der Vorstellung merkte.
Freitag, 16.09.2011 Nach einem guten Frühstück in der Blockhütte, in der wir wohnten ging es um 10 Uhr los zu einer Stadtbesichtigung. Bryansk ist eine sehr alte und schöne Stadt, in der wir das alte Kloster und das Heimatmuseum besichtigten. Anschließend waren wir eingeladen, die alte Tuchfabrik mit Näherei zu besichtigen, in der die meisten Gehörlosen arbeiten. Eine sehr alte Fabrik mit Maschinen noch aus der kommunistischen Zeit. Der Beauftragte der Gehörlosenvereinigung bat uns noch zu einem kleinen traditionellen Umtrunk und Früchten ein, dann mussten wir auch schon um 14 Uhr Bryansk verlassen und uns auf den Weg machen nach Taluga. Nach einer Fahrt von ca. 4 Stunden landeten wir im Hotel und konnten „gemütlich“ auspacken, essen und früh ins Bett gehen. Donnerstag, 15.09.2011 Heute Nacht angekommen um ca. 0 Uhr im Hotel. Total gerädert von der Fahrt und den schlechten Straßenverhältnissen. Nun aber schnell schlafen, denn um 9 Uhr geht es dann los ins Kulturzentrum.
Der Workshop war sehr gut und die Schülerinnen und Schüler begeistert von JOMI und seiner Kunst.
Die Bühne war schnell eingerichtet und alles bereit für den Auftritt. Das Publikum war auch begeistert und sehr dankbar für seine Kunst. Mittwoch, 14.09.2011 Heute müssen wir Rjasan wieder verlassen und fahren früh wieder zurück nach Moskau. Dort werden wir den Bus tauschen und fahren dann weiter nach Bryansk. Von dort werde ich Euch dann wieder berichten. Ganz herzliche Grüße von JOMI, Alexander und mir. Dienstag, 13.09.2011 Nach einem üppigen Frühstück ging es ab ins Theater. Der Workshop fand ganz oben statt auf einer kleinen Bühne (Probebühne). Dort kamen ca 13 Schüler zwischen 8 und 18 Jahren in den Genuss. Sie hatten viel Spaß mit JOMI und haben viel gelernt.
Danach war es wieder an der Zeit die Ausstellung aufzubauen, was zum Glück recht flott geht, dank der guten Vorbereitung von dem Stuttgarter Team JOMI. Technik und Bühne wurden super eingerichtet, die Beleuchtung und der Sound wurden hier das erste Mal direkt neben der Bühne positioniert, so konnte ich alles direkt an der Bühne bedienen. vielen Dank an die Techniker. Nach einer gelungenen Pressekonferenz mit einer Dolmetscherin in Deutsch ging es dann bald los mit der Vorstellung. Ca. 800 Zuschauer waren begeistert von JOMI´s Poesie der Stille.
Da das Restaurant im Hotel schon um 20 Uhr geschlossen hat, wurden wir von der Vorsitzenden des Gehörlosen-Vereins hier in Rjasan zum Essen ins Gehörlosenzentrum eingeladen. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen und wir besichtigten das Zentrum, was auch eine kleine Bühne besitzt, wo regelmäßig Gehörlose Theater machen. Alles in allem ein sehr gelungener Tag. Montag, 12.09.2011 Heute ging es los nach Rjasan. Ca. 3 Stunden Fahrzeit von Moskau. Noch mal knapp 2 Stunden Stau durch die Stadt. Im Theater angekommen luden wir das Gepäck wieder aus und schauten uns kurz die Bühne an. Wahnsinn. Ein großes altes Theater für ungefähr 900 Zuschauer.
Wir besprachen kurz was wir benötigen weil die Techniker alles vorbereiten wollten. Danach wie immer ins Hotel, auspacken, essen und entspannen. Abends besprachen wir das Programm für morgen. Sonntag, 11.09.2011 Nachdem der Wecker um 7 Uhr klingelte und uns aus den Betten warf, mussten wir uns fertigmachen für den „Umzug“ nach Podolsk. Da wir ja nicht wie geplant in Podolsk im Hotel wohnten, mussten wir das Theatergepäck mitnehmen und fuhren mit dem Taxi ca 10 Minuten bei strömenden Regen zum Bahnhof und stiegen in den Zug nach Podolsk. Dort ging es dann wieder mit dem Taxi ins Theater. Ein sehr herzlicher Empfang und alles gut vorbereitet. Die Ausstellung war schnell aufgebaut und alles bereit für den Workshop. Nachdem wir erfahren haben das der Bus mit den Teilnehmern sich verspätet, konnten wir uns mit der Technik befassen und die Bühne einrichten. Der Bus kam leider nicht, so hatten wir eine Pause zum verschnaufen. Der TV-Sender meldete sich an und die Presse traf ein. Wir hielten eine internationale Pressekonferenz ab mit russischen Gebärdendolmetschern.
Ich dolmetschte in Gebärden JOMI zu Alexander und er übersetzte ins Russische. (Wenn wir das Filmmaterial haben wird es hier auch zu sehen sein.) Die Vorstellung nahte und die Spannung stieg. Ich prüfte noch mal, ob die Techniker auch den Ablaufplan haben und ob die Bühne bereit ist. Die Vorstellung lief sehr gut und reibungslos! Ein Lob auf die hiesigen Techniker Der Andrang auf JOMI nach der Vorstellung war enorm, am liebsten hätte das Publikum ihn eingepackt und mit nach Hause genommen. Doch seht selbst:
Samstag, 10.09.2011 Ein schöner und ruhiger Tag. Lange schlafen, gemütlich frühstücken und ab in die City von Moskau. Wir wollten die Schauspiel - Akademie besuchen, doch leider war der Direktor nicht da. Wir spazierten durch verschiedene Straßen und kehrten dann in ein Restaurant ein zum Essen. Nach einer knappen Stunde mit der Metro waren wir wieder „zu Hause“ und bereiteten das Programm und die Power Point für Podolsk vor.
Freitag, 09.09.2011 Heute hieß es wieder Koffer packen. Um 10:30 Uhr holte uns unser Lieblings- Busfahrer ab und fuhren ca 2 ½ Std. nach……………….., dort angekommen besichtigten wir das 1422 erbaute Kloster der Dreifaltigkeit. So viel Gold, Glanz und Gloria ist wirklich erstaunlich in einer Kirche zu sehen. Die Malerei der Wände und Decken ist schon eine Kunst für sich. Man könnte glaube ich Wochen darin verbringen und hätte noch lange nicht alles entdeckt. Nach der Besichtigung erfuhren wir, dass es mit unserem Hotel irgendwelche Probleme gab und fuhren wieder zurück nach Moskau. Dort bleiben wir dann bis Sonntagvormittag und fahren dann nach Podolsk ins Theater.
Donnerstag, 08.09.2011 Heute haben wir ein wenig Moskau besichtigt. Wir wollten unbedingt wieder auf den Roten Platz, auf dem wir vor 2 Jahren waren, für ca. 10 Minuten bei minus 30 Grand Celsius. Heute waren es angenehme 18 Grad, leider etwas regnerisch, aber sehr sehr schön anzuschauen.
Am Abend kochten wir Spaghetti bei unserer Gastfamilie. Mittwoch, 07.09.2011 Zeit zum ausruhen und entspannen. Dienstag, 06.09.2011 Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir wieder in das Theater, um das Gepäck abzuholen. Wir hatten noch ein ganz tolles Gespräch mit der Direktorin des Theaters, die ganz angetan war von JOMIs Arbeit. Es kamen Ideen auf für weitere Projekte in Yaroslavl. Danach wurde es wieder Zeit die schöne Stadt zu verlassen und wir fuhren ca. 5 Stunden nach Moskau. Zeit zum ausruhen und entspannen. Montag, 05.09.2011 Um 10 Uhr holte unser Busfahrer uns ab und wir fuhren ins Theater. Dort bauten wir erst mal um für den Workshop. Die Teilnehmer, ca. 20 Gehörlose und auch Studenten der Schauspiel-Akademie waren hellauf begeistert. Es gab natürlich auch noch ein Fernseh-Interview und zahlreiche Fotoaufnahmen. Mit dem Dolmetschen ist es manchmal etwas schwieriger, da JOMI zu mir spricht , ich dem Dolmetscher alles sage, und die dann auf russisch übersetzt. Das Ganze wird dann noch in Gebärden übersetzt. Aber die Dolmetscher und ich spielen uns immer relativ gut und schnell aufeinander ein, so dass wir bis zur Pressekonferenz am Nachmittag gut eingespielt sind. Nach der Presse-Konferenz, die ziemlich lange dauerte, mussten wir uns beeilen, dass alles andere fertig wird bis zur Vorstellung. Eine letzte Absprache mit dem Technik Team, die nicht so recht verstehen können, dass ich normalerweise als Einzelperson alles steuere, wie Licht, Ton und Projektion. Hier in Russland gibt es für jede Sparte einen zuständigen. Das Publikum strömte herein, ca. 750 Leute, die JOMI sehen wollten.
Eine wunderschöne Vorstellung !!! Alles glatt gelaufen, tolle Atmosphäre!!! Die Leute strömten nach der Vorstellung auf die Bühne und brachten Blumen, wollten Autogramme und Fotos machen. Das müsste man auch organisieren; Autogrammstunde mit JOMI.
Ich denke die Bilder sprechen für sich… Sonntag, 04.09.2011 Nach diesem Erfolgreichen Tag hier in Kostroma für wir gegen 10 Uhr los zu einer kurzen Rundfahrt durch die Stadt und anschließend weiter nach Jagoslawl. Etwa 1 ½ Std. Wir hatten gleich eine Besprechung im Theater, wo der ganze Stab uns erwartete und ich mich gleich um die Lichttechnik, Sound, Videoprojektion und Bühnenaufbau kümmerte. Ein Traum von einem Theater !!!
JOMI richtete seine Garderobe ein. Nach ca. 2 Std. war die Arbeit getan und bekamen eine ca. 3 stündige Stadtführung mit sehr interessanten Informationen über die Stadt. Bei einem gemütlichem Abendessen ließen wir den Abend ausklingen. Morgen früh geht es um 10 Uhr los. Samstag, 03.09.2011 Ausgeruht und frisch gestärckt machten wir uns auf den Weg Richtung Theater. Unterwegs legten wir einen kurzen stop ein um einen neuen Schminkspiegel zu kaufen, da JOMIs leider im Gepäck zerbrach. (An alle abergläubigen unter uns: Es bringt keine 7 Jahre Pech, sonder 7 Jahre Glück !!!) Lange gesucht und doch nicht das Richtige gefunden. Es musste ein kleinerer Ersatzspiegel her. Im Theater sind die Vorbereitungen alle gut verlaufen. Der Workshop war sehr gut besetzt und die Schüler haben einiges gelernt über die Pantomime. Der örtliche Fernsehsender war da und hat nicht nur Teile des Workshops aufgenommen, sonder auch ein Interview und auch bei der Vorstellung am Abend. Es war sehr gut besucht und die neuen JOMI-Fans begeistert. Das Theater ist sehr schön. Fotos liefern wir nach.
Freitag, 02.09.2011 Nach einem guten Frühstück um 08:00 Uhr ging es los, mit dem Koffer verstauen im Bus. Eine Reiseführerin und eine Gebärdendolmetscherin waren da und wir machten eine sehr interessante Stadtrundfahrt mit vielen tollen Eindrücken von Ivanovo. Um ca. 12:00 Uhr fuhren wir los in Richtung Kostroma. Unsere 2. Station dieser Tournee. Zwischendurch besichtigten wir noch eine sehr alte Kirche mit goldenen Zwiebeltürmen.
13:30 Uhr kamen wir an und luden unser Gepäck für die Vorstellung im Theater ab. Anschließend das gleiche nochmal im Hotel. Kostroma ist eine große Stadt und liegt direkt an der Volga. Den gleichen Namen trägt auch unser Hotel, dass direkt an der Volga ist. Nach verschiedenen Besprechungen und Pläne machen, genossen wir ein gemütliches Abendessen auf der Dachterrasse des Hotels mit Blick auf den Sonnenuntergang über der Volga. (Volga schreibt man im russischen mit V)
Donnerstag, 01.09.2011 Heute war der Tag der Arbeit. Um 09:00 Uhr haben wir gemütlich gefrühstückt. Michael hat dann Ruhe gehabt bis ca. halb zwölf. Das tat ihm auch gut. Ich konnte dann auch in Ruhe mich vorbereiten auf die vielen Fragen die ich zu stellen habe und die ganze schwierige Kommunikation mit den verschiedensten Leuten im Theater. Alexander ist schon früh unterwegs gewesen um auch verschiedene Sachen zu klären. Um kurz vor 12:00 Uhr fuhren wir also mit unserem Tourbus ins Theater und haben den Rest an Gepäck ausgeladen. Die Techniker waren auch schon da, dann konnte ich mich gleich mit Händen und Füßen so richtig ins Zeug legen. Kurze Besprechung mit JOMI auf der Bühne; mit Technikern diskutiert und gestikuliert, gemalt, gemimt und gesprochen. Nach dieser kurzen Besprechung ( ca. 1 Std.) habe ich erst den Workshop Raum vorbereitet, damit dieser wenigstens beginnen kann. Es waren ganz begeisterte Schüler da, teilweise gehörlos oder schwerhörig. Mich wundert es immer wieder, wie gut ich mit gehörlosen Menschen anderer Herkunft kommunizieren kann. Ein Lob für die Gebärdensprache, der Gestik und der Mimik. Zum Workshop kam Lydia, die mir geholfen hat vom englischen ins russische zu übersetzen. Mit der Zeit waren wir unnötig, denn der Meister spricht für sich mit seinem ganzen Körper. So konnte ich mich voll und ganz der Technik widmen und habe mit Lydia zusammen fast 3 Stunden mit dem Lichttechniker versucht, die einfachen 3 Einstellungen auf 3 einzelne Kanäle zu bringen. Leider war es nicht möglich, trotz großem Engagement des Technikers. So musste ich mit einem Kanal beleuchten und zwischen durch die einzelnen Szenen mit verschiedenen Schalter einstellen. Nun ja; der Workshop ist sehr gut gelaufen, die Teilnehmer haben ihre Urkunden bekommen und sind wieder mit den Lehrern gegangen. JOMI hatte eine kurze Pause und kam dann dazu seine Garderobe zu richten und sich auf seinen Auftritt zu konzentrieren. 16:00 Uhr: Pressekonferenz. Ein deutschsprachiger Student Alexey (hoffe ich habe es richtig geschrieben) kam dazu, um uns die Pressekonferenz zu erleichtern. Es war sehr angenehm, nicht noch ins englische zu übersetzen. Es war nicht nur Presse da, sondern auch Leiterinnen von Schulen für behinderte und nichtbehinderte Kinder. 17:00 Uhr: Pause für JOMI Pünktlich um 18:00 Uhr begann die Vorstellung. Das Publikum war begeistert!!! Nicht nur gehörlose, sondern auch hörende und behinderte Menschen waren da und haben in der Welt der Pantomime die Zeit genossen. Danach ein riesen Applaus! Die Menschen kamen auf die Bühne, wollten Bilder mit JOMI und natürlich Autogramme. Alles in allem ein sehr schöner Auftakt zu den 18 Vorstellungen dieser Tournee.
Mittwoch, 31.08. Bis 10 Uhr haben wir geschlafen und gefrühstückt. Seit 13 Uhr sind wir auf dem Weg zur 1. Station unserer Reise: Ivanovo. Fahrzeit c. 6 Stunden. Der Tourbus ist fast neu, ein sehr komfortabler Kleinbus mit Klimaanlage Es war eine lange Fahrt. Wir haben viel von der Landschaft gesehen. Sogar Abschnitte, an denen vor kurzem der Wald noch gebrannt hat. Mann kann es sich kaum vorstellen, wenn man so etwas im Fernsehen sieht und jetzt praktisch vor Ort ist. Angekommen im „Touristhotel“, eingecheckt und weiter gefahren in das Theater. Leider haben wir nicht viel gesehen, da wir nur die Koffer und Requisiten abgestellt haben. Danach sind wir wieder ins Hotel, haben unser Gepäck ausgeladen, die Zimmer bezogen und sind zum Abendessen. Nach einem 3 Gänge Menu waren wir noch etwas shoppen und gegen 22 Uhr wieder ins Hotel. Es ist herrliches Wetter, doch es zieht im Moment ein Gewitter auf. Also ganz wie zu Hause. Unser Ablaufplan für morgen ist folgender: Russische Zeit: MESZ plus 2 Stunden 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr: Workshop 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr: Aufbau und Einleuchten 17:00 Uhr Pressekonferenz 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr: Vorstellung Es grüßt Euch recht herzlich aus der Ferne Michael und Bruce.
Dienstag, 30.08. Nach langem packen und verstauen sind wir, Melanie, Michael und Bruce um 14:30 Uhr in Eidenborn abgefahren. Der Verkehr nach Frankfurt war ok und wir sind sehr gut durchgekommen. Am Flughafen angekommen, sind wir mit unserem Gepäck zum Checkin-Schalter. Als sie das Gepäck sahen, wurden sie skeptisch und fingen an zu fragen……. Es waren „nur“ 5 große Koffer (3 für JOMI, 1 für Michael und 1 für Bruce) Handgepäck hatten wir nur 4 Taschen (oder waren es 5? ) Als die Koffer gewogen wurden stellte sich der Mann am Schalter quer. Pro Koffer durften es nur höchstens 20 – 30 Kg sein. 2 Koffer hatten über 30 Kg und der eine sogar 40 Kg. Dies wurde nicht akzeptiert und Melanie und Michael liefen los um noch 2 große Taschen am Flughafen zu kaufen (ein Koffer ist am Flughafen unbezahlbar!!!) Nach der großen Umpack-Aktion ging es weiter am Schalter. Es wurde diskutiert und telefoniert. Letztendlich wurde das Gepäck genauestens aufgeteilt und das Übergepäck bezahlt. Diese Kofferaktion kostete uns viel Zeit und wir konnten nicht mal unseren gemütlichen Abschiedskaffee trinken; schnell in die Abflughalle D2 und ab durch die Kontrollen. Noch 10 Minuten bis zum Abflug. Der Flug war ganz ok, um ca. 23:50 Uhr gelandet und wieder Koffer eingesammelt.. Zum Glück alle da . Das Wetter ist schön warm und trocken. Alexander (unser russischer Manager holte uns ab mit einem Kleinbus. Wir fuhren noch ca 2 Stunden zu Alexander nach Hause. Nach einem kleinen Imbiss legten wir uns schlafen. Uff.
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Pantomime Jomi | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||