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Lebensspuren -

Leben spren
Dauer ca 90 Minuten

Wohl kaum ein anderer Heiliger besch„ftigt die Phantasie der
Menschen so wie Franz von Assisi, um den sich schon zu Lebzeiten viele Legenden gebildet haben und dessen wunderbarer ,Sonnengesang" bis heute jeden , der ihn liest, fasziniert und die Saiten seiner Seele zum Schwingen bringt.














In dieser Szene zeigt uns JOMI sechs Stationen aus dem Leben
des Heiligen - er begibt sich mit uns auf Spurensuche und l„sst fr uns Franziskus wieder lebendig werden.
,Am farbigen Abglanz haben wir das Leben" (Goethe, Faust II)

Franz von Assisi wurde als Giovanni Bernadone um die Jahreswende 1181/82 als Sohn eines wohlhabenden Tuchh„ndlers in Assisi geboren. Nach einer beraus erfolgreichen Frankreichreise „nderte der Vater den Namen seines Sohnes in Francesco.

Die erste Szene fhrt uns nach ASSISI, wo Franz das sorglose Leben eines reichen Kaufmannssohns genieát. Sein gr”áter Wunsch ist es, Ritter zu werden und er zieht mit 21 Jahren in die Schlacht zwischen Assisi und Perugia. Er wird gefangen genommen und ber ein Jahr in Perugia ein-
gekerkert. W„hrend seiner Gefangenschaft leidet er an einer schweren Krankheit, die ihn zu seiner Bekehrung fhrt.
Nach Zahlung eines L”segeldes kann der Vater seinen Sohn mit nach Hause nehmen.
Franz will sein altes Leben wieder aufnehmen, aber er hat sich ver„ndert.
Fr ihn beginnt nun die Zeit des Suchens nach dem Sinn des Lebens.
Die Begegnung mit einem Auss„tzigen wird zu einem wichtigen Wendepunkt. Franziskus, sonst angeekelt und voller Abscheu berwindet
sich, gibt nicht nur ein Almosen, sondern umarmt sogar den Kranken und erkennt dabei, dass nicht Macht und Besitz, sondern Menschlichkeit sein Weg sind.

Zu einer weiteren wegweisenden Begebenheit kommt es 1205 in der ver-
fallenen Kirche SAN DAMIANO , in der N„he von Assisi.
Franz h”rt beim Gebet eine Stimme vom Kreuz herab, die ihm sagt: ,Geh
und stelle meine Kirche wieder her, die zu zerfallen droht."
Dies ist fr Franziskus die Berufung. Er z”gert nicht, geht nach Hause, holt
einige Tuchballen aus dem Lager seines Vaters und verkauft sie auf dem Markt. Den Erl”s bringt er in die Kirche von San Damiano und legt das Geld
unter das Kreuz.

Als sein Vater von dem Diebstahl seines Sohnes erf„hrt, klagt er ihn beim Bischof an und es kommt zum PROZESS, bei dem Franziskus das Geld aus der Kirche holt und es seinem Vater vor die Fáe wirft. Vor den Augen des Bischofs legt Franz seine Kleider ab und gibt sie dem Vater zurck mit den Worten: ,Von nun an kenne ich nur noch einen Vater, den im Himmel"

In SAN DAMIANO baut er die zerfallene Kirche mit eigener H„nde Arbeit wieder auf. Er fhrte die n„chsten Jahre ein Leben in Armut und grndet
1209/10 mit 12 Mitbrdern den ,Minoriten-Orden", den sp„teren Franziskanerorden.

Franziskus wurde schon zu Lebzeiten vom Volk geliebt wie ein Heiliger verehrt und viele Legenden ranken sich um ihn.
Stellvertretend dafr erz„hlt JOMI in den beiden n„chsten Szenen zwei
dieser Legenden.

Pantomime Jomi |